Diese Uhr ist als praktische Zeitanzeige für den Schreibtisch gedacht und bietet einige nützliche Zusatzfunktionen. So wird auf einem großen grafischen LCD die Zeit in Form einer Analoguhr und einer
Digitaluhr angezeigt. Über 3 unabhängige Alarme kann man sich an wichtige Termine erinnern lassen, wobei einmalige, tägliche, wöchentliche oder monatliche Alarme programmiert werden können.
Weiterhin erinnert die Uhr an bevorstehende Geburtstage und bietet Platz für 115 Einträge. Ein USB-Anschluss ermöglicht die Kommunikation mit einem PC und kann zum Update der Software über einen
Bootloader verwendet werden. Selbstverständlich wird die Uhr mit dem DCF77-Signal synchronisiert. Als zentrales Bauteil dient hier ein ATmega128.
Letzte Bearbeitung: 01.02.2011
| Schaltplan | tischuhr-sch.pdf |
| Stückliste mit Empfehlungen zur Bauteilbestellung | tischuhr-stkl.htm |
| Software für ATmega128 mit komplettem Quelltext in C | tischuhr-atmega128-v1001.zip vom 27.01.2010 |
| Platinen-Layout Version 1 | tischuhr-layout1.zip |
| Platinen-Layout Version 2 | tischuhr-layout2.zip |
| Platinen-Layout Version 3 | tischuhr-layout3.zip |
| Bootloader für ATmega128 UART1 | Bootloader ATmega128 UART1 v2.9C |
| Homepage von Chip45 (aktuelle Bootloader-Versionen) | http://www.chip45.com/info/chip45boot2.html |
| Beschreibung | Allgemeine Informationen über die Tischuhr |
| Schaltung | Beschreibung der Schaltung und der Schaltungsoptionen |
| Hardware | Bilder und Hinweise zum Aufbau der Uhr |
| Software | Kurze Beschreibung der Uhrensoftware |
| Inbetriebnahme | Inbetriebnahme der Uhr und Installation der Software |
| Bedienung | Bedienungsanleitung und komplette Beschreibung aller Funktionen |
| Kommunikation | Beschreibung der PC-Kommunikation über den USB-Anschluss |
| Sonstiges | Einige Hintergrundinformationen zur Entwicklung der Uhr |
Das zentrale Bauteil dieser Uhr ist der Mikrocontroller IC1 (ATmega128), welcher mit einer Taktfrequenz von 14,7456 MHz betrieben wird. Diese scheinbar krumme Frequenz wurde bewusst gewählt, weil sich daraus genaue
Taktraten für die serielle Schnittstelle ableiten lassen, die für die Kommunikation über USB erforderlich sind. 12 Portleitungen des Controllers führen zum Display IC2, 8 Datenleitungen sind an den
Ports PA0-PA7 angeschlossen und 4 Steuerleitungen an den Ports PC0-PC3. Die beiden Ports PB0 und PB7 steuern weitere Display-Funktionen. So lässt sich über PB0 sowie R4 und T2 das Display ein- und ausschalten.
Diese Funktion habe ich eingebaut, weil viele Displays und die dazugehörigen Inverter den DCF77-Empfänger so stören, dass kein Empfang des Zeitsignals möglich ist. In einem solchen Fall kann die Uhr
so eingestellt werden, dass zwischen 3:00 Uhr und 3:30 Uhr das Display komplett abgeschaltet wird, um wenigstens einmal täglich eine Synchronisierung zu ermöglichen.
PB7 kann über R1, R2 und T1 die Hintergrundbeleuchtung schalten und mittels PWM-Signal auch dimmen. Die Uhr lässt sich so einstellen, dass die Beleuchtung in einem wählbaren Zeitraum (z.B. über die
Nachtstunden) ausgeschaltet wird oder mit geringerer Helligkeit aktiv ist. Für T1 habe ich den angegebenen Typ IRFD110 verwendet, welcher für Ströme bis 300mA geeignet ist. Bei höheren Strömen
empfehle ich den IRL540, sonst werden die Verluste durch den Innenwiderstand zu groß. R18 ist abhängig vom verwendeten Display und muss mithilfe des Datenblattes ermittelt werden. Er liegt üblicherweise
zwischen 5Ω und 20Ω. Einige Displays haben den Vorwiderstand bereits integriert, so dass in diesem Fall R18 entfallen kann. Dies sollte man aber unbedingt genau prüfen (Datenblatt) - ganz ohne
Vorwiderstand wird die Beleuchtung mit Sicherheit Schaden nehmen. D1 wird nur benötigt, wenn ein Display mit CCFL oder EL verwendet wird und kann bei einer LED-Beleuchtung weggelassen werden.
Eine Eigenart der größeren grafischen Displays ist, dass sie eine zusätzliche Spannung von ungefähr -13V benötigen. Diese Spannung speist den LCD-Treiber und muss einstellbar sein, da sie den
Kontrast des Displays bestimmt. Bei dem von mir verwendeten Display muss diese Spannung von einer zusätzlichen Schaltung erzeugt werden. Diese besteht aus dem Schaltregler IC4 und einigen weiteren Bauteilen. Der
hier verwendete TL497A ist zwar schon etwas älter, erfüllt aber seinen Zweck. Über R8 stellt man den Kontrast des Displays ein, die angegebenen -13V sind nur ein Richtwert und können durchaus stark
abweichen. Ein weiteres geeignetes IC für die Spannungserzeugung ist übrigens der ICL7662. Leider habe ich diesen erst entdeckt als die Schaltung schon fertig war.
An dieser Stelle noch ein Hinweis: Es ist wichtig, dass man vor dem Anschluss des Displays die LCD-Spannung kontrolliert. Das Display kann Schaden nehmen, wenn diese Spannung fehlt oder zu
stark abweicht. Falls der Controller IC1 noch nicht bestückt ist, muss man zum Test die linke Seite von R4 an Masse legen, damit T2 durchschaltet und die Spannung für das Display und IC4 freigibt.
Viele Displays (insbesondere die teureren Modelle) haben bereits eine Schaltung integriert, die die benötigte LCD-Spannung erzeugt. Bei diesen Displays kann die umrahmte Schaltung mit IC4 komplett entfallen und es
sind nur 2 Bauteile wie im nebenstehenden Bild nötig. Der Display-Kontrast wird dann über R19 eingestellt. In diesem Fall kann man die Spannung natürlich nur messen, wenn das Display eingeschaltet ist.
Bis auf das Display und die beiden Bedienelemente finden alle Bauteile auf einer Lochrasterplatine Platz. Im mittleren Bereich befinden sich 2 Pfostenbuchsen, in die später eine Adapterplatine (Headerboard) mit
einem ATmega128 (IC1) gesteckt wird. Auf der linken Seite sind alle für das Display nötigen Bauteile untergebracht: oben ein 20-poliger Steckverbinder für das Display, darunter der Spannungsregler IC4
für die LCD-Spannung mit der benötigten Außenbeschaltung sowie T2.
Unten links ist der Reset-Taster S3, ein 4-poliger Steckverbinder für den DCF77-Empfänger und das Trimmpoti R8 zu sehen.
Rechts daneben geht es weiter mit dem ISP-Anschluss K2, dem JTAG-Anschluss K3 und den Jumpern JP1-JP3.
Rechts oben ist ein Inverter-Modul für eine CCFL-Hintergrundbeleuchtung zu sehen. Ursprünglich war mein Display mit einer solchen ausgestattet, später habe ich jedoch eine LED-Beleuchtung eingebaut, so
dass dieses Inverter-Modul (ehemals IC3) nicht mehr vorhanden ist. Darunter kommt der NF-Verstärker IC6 mit seiner Außenbeschaltung und darunter der USB-Chip IC7, der USB-Anschluss K4 sowie der Stromanschluss
K1. Um den beiden Buchsen K1 und K4 etwas mehr Stabilität zu geben, wurden sie zusätzlich mit Zweikomponenten-Kleber befestigt.
IC7 ist leider nur in SMD-Bauformen erhältlich, was die Verarbeitung nicht gerade einfach macht. Ich habe die Herausforderung angenommen und das IC direkt verdrahtet. Das ist allerdings eine sehr knifflige
Angelegenheit bei einem Pin-Abstand von 0,65mm und wer dies scheut, sollte besser eine passende Adapterplatine verwenden.
Dieses Bild zeigt die Platine von unten. Es sieht nicht unbedingt schön aus und man sieht einige verzinnte Lötaugen ohne Funktion, die von verschiedenen Testschaltungen stammen. All das sieht man aber nicht
mehr, wenn die Platine im Gehäuse eingebaut ist.
Die Leitungen für Masse und +5V wurden mit 0,5 mm Draht verlegt, für alle anderen Verbindungen wurde 0,2 mm Kupferlackdraht verwendet. Alle Leitungen sollten nicht länger als unbedingt nötig sein,
insbesondere Q1, C13 und C14 sollten nah an IC1 angeordnet werden. Auch die vielen 100 nF Kondensatoren sollten sich immer nah an den ICs und den VCC/GND Anschlüssen befinden.
Die beiden Bedienelemente S1 und S2 habe ich auf einer separaten Platine untergebracht. Über ein 5-poliges Flachbandkabel wird diese später an die Hauptplatine angeschlossen.
Für die Montage des Displays und anderer Komponenten habe ich aus Aluminium-Blechstreifen zwei Halterungen gebogen und an die Platine geschraubt. Weiterhin wurde ein Holzstab mit Zweikomponenten-Kleber an den
Display-Halterungen befestigt, er ist für die DCF77-Antenne vorgesehen, die sich nicht unbedingt in der Nähe von Metallteilen befinden sollte.
Auf diesem Bild steckt bereits das Headerboard mit dem Mikrocontroller auf den dafür vorgesehenen Steckverbindern. Ich habe hier ein Headerboard von SIPHEC verwendet, dieses hat bereits den Quarz Q1, sowie die
Kondensatoren C3, C9, C12, C13, C14 und auch noch einen größeren Elektrolyt-Kondensator an Bord. Der bereits bestückte 16-MHz-Quarz musste allerdings ausgetauscht werden.
Hier wurde die kleine Platine mit dem Drehimpulsgeber S1 und dem Taster S2 an der rechten Halterung angeschraubt. Der Knopf des Drehimpulsgebers wird später ca. 10 mm aus dem Gehäuse ragen, damit man ihn gut
greifen kann. Der darunter angeordnete Taster schließt bündig mit dem Gehäuse ab.
Ursprünglich sollten die beiden Bedienelemente unterhalb des Displays angeordnet werden, ungefähr so wie beim Anzeigemodul 2 des Temperaturmesssystems. Ich habe mich
dann aber doch für seitliche Montage entschieden, damit das Gehäuse kompakter wird. Die Uhr lässt sich trotzdem gut bedienen.
Der Lautsprecher für diese Uhr konnte komplett mit Halterung aus einem alten PC recycled werden. Die Halterung kommt etwas anders als ursprünglich vorgesehen zum Einsatz, deshalb musste noch ein 3 mm
Schraubenloch gebohrt werden - passt aber am Ende sehr gut und sitzt fest.
Auf diesem Bild ist die Tischuhr von hinten zu sehen. Das Display wurde montiert und über ein 20-poliges Kabel mit Pfostenbuchsen angeschlossen. Der DCF77-Empfänger wurde in die vorgesehene 4-polige
Buchsenleiste gesteckt und die Antenne mit 2 Kabelbindern sowie 2 Puffern aus Silikon am Holzstab befestigt.
Ein Blick auf die rechte Seite zeigt, wie das Display an der Halterung befestigt ist. Auf der Display-Platine sind einige ungenutzte Lötaugen, die vermutlich für den Anschluss einer LED-Hintergrundbeleuchtung
vorgesehen sind. Dort habe ich einfach die LED D3 eingelötet. Vorher wurde die Spitze etwas abgeschliffen, damit die LED die gleiche Höhe hat wie das Display. So lässt sich das komplette Modul später
problemlos ins Gehäuse einschieben. Auch wird das Licht der LED dadurch etwas gestreut.
Ich habe mich für ein Gehäuse aus weißem Plastik-Material mit einer Stärke von 1,5 mm entschieden. Dies passt sehr gut zum blau-weißen Display und lässt sich auch recht gut verarbeiten.
Das Gehäuse wurde (bis auf die rechte Seitenwand) zu einem Teil zusammengeklebt und das komplette Uhrenmodul wird später seitlich in das Gehäuse geschoben. Zum Kleben habe ich übrigens
UHU plast verwendet.
Bevor das Uhrenmodul ins Gehäuse kommt, wird das rechten Seitenteil über angeklebte Halterungen am Uhrenmodul festgeschraubt und erst dann das komplette Modul in das Gehäuse geschoben. So sind von
außen keine Schrauben sichtbar.
Auf diesem Bild ist die fertig zusammengebaute Uhr von vorn zu sehen.
Und so sieht die Uhr von hinten aus. Wichtig sind die Löcher für den Stromanschluss, den USB-Anschluss, den Reset-Taster und den Lautsprecher. Leider ist doch noch eine Schraube auf der linken Seite sichtbar,
aber irgendwie muss ja das Modul im Gehäuse halten. Durch die Perspektive beim Fotografieren wirkt die Rückseite etwas verzogen. Ich versichere aber, dass die Rückwand rechteckig ist :-)
So sollte das Display aussehen, wenn sich die Uhr mit dem DCF77-Signal synchronisiert hat. Das weiße Gehäuse passt sehr gut zur blau/weißen Darstellung des Displays.
| Platinen-Layout Version 1 | tischuhr-layout1.zip |
| Platinen-Layout Version 2 | tischuhr-layout2.zip |
| Platinen-Layout Version 3 | tischuhr-layout3.zip |
| tischuhr.c | enthält das eigentliche Programm |
| charset.h | enthält Zeichensätze für die Schrift und für die Großziffern sowie Symbole |
| strings.h | enthält eine Stringliste in deutscher und englischer Sprache |
| circle.h | enthält eine Koordinaten-Tabelle mit Kreisdaten für die Zeiger-Darstellung |
| clock.h | enthält eine Bitmap für das Ziffernblatt |
| sound.h | enthält eine Tonhöhen-Tabelle und Musikdaten |
Bei Verwendung des AVR-Studios muss die Einstellung wie im linken Bild aussehen.
Wer noch mit PonyProg arbeitet, findet im nebenstehenden Bild die richtige Einstellung.
Bei Verwendung des AVR-Studios muss die Einstellung wie im linken Bild aussehen.
Wer noch mit PonyProg arbeitet, findet im nebenstehenden Bild die richtige Einstellung.
Nach der Installation zeigt sich dieses Bild. Im Prinzip erklärt sich alles selbst: Auf der linken Seite wird der COM-Port eingestellt, welcher der Uhr zugeordnet wurde (in meinem Fall COM4). Gleich daneben wird
die Baudrate eingestellt, hier empfiehlt sich die höchste Geschwindigkeit 230400. Zum Schluss wird noch über den Button Select Flash Hexfile die HEX-Datei mit der Uhrensoftware
ausgewählt.
Jetzt ist gutes Timing erforderlich, denn man hat nur zwei Sekunden für die folgende Aktion zur Verfügung: Es muss gleichzeitig der Bootloader der Uhr gestartet und der Button
Connect to Bootloader geklickt werden. Ich mache es immer so, dass ich zunächst den Reset-Taster der Uhr (S3) gedrückt halte und dann gleichzeitig mit dem Anklicken des
Connect-Buttons wieder loslasse. Danach sollte das Status-Feld rechts unten grün aufleuchten und die Verbindung steht. Keine Panik, wenn es vielleicht nicht sofort klappt, man kann diesen Vorgang jederzeit
wiederholen.
Falls sich hier kein Erfolg einstellt, dann empfehle ich, die Uhrensoftware über den ISP-Anschluss zu installieren und im Abschnitt Kommunikation weiterzulesen. Hier wird u.a.
beschrieben, wie man die USB-Funktion prüfen kann.
Wenn der Verbindungsaufbau erfolgreich war, dann kann jetzt auf den Button Program Flash geklickt werden und der Transfer beginnt. Während dieser Aktion, die gut eine Minute dauert,
leuchtet das Status-Feld gelb und ein blauer Balken zeigt den Fortschritt an. Nach erfolgreicher Übertragung wird das Status-Feld wieder grün. Jetzt noch auf den Button
Start Application klicken und fertig. Anschließend sollte nach einer kurzen Pause die Uhr starten.
Nach dem kompletten Aufbau der Hardware und der Installation der Software ist die Tischuhr grundsätzlich funktionsfähig. Die Anzeige auf dem Display sollte so aussehen wie im linken Bild, möglicherweise
sind alle Pixel invertiert. Deswegen braucht man sich jedoch keine Sorgen zu machen - das lässt sich alles konfigurieren.
| Jumper 1 | offen | Der verwendete Drehimpulsgeber arbeitet mit 2 Zustandsänderungen pro Drehschritt |
| Jumper 1 | geschlossen | Der verwendete Drehimpulsgeber arbeitet mit 4 Zustandsänderungen pro Drehschritt |
| Jumper 2 | offen | Rechtsdrehung des Drehimpulsgebers bewegt die Menü-Markierung nach unten |
| Jumper 2 | geschlossen | Rechtsdrehung des Drehimpulsgebers bewegt die Menü-Markierung nach oben |
| Jumper 3 | offen | Rechtsdrehung des Drehimpulsgebers vergrößert einen Wert |
| Jumper 3 | geschlossen | Rechtsdrehung des Drehimpulsgebers verkleinert einen Wert |
| OK | Taster des Drehimpulsgebers S1 |
| Zurück | Einzeltaster S2 |
Im normalen Betrieb der Tischuhr sieht die Anzeige ungefähr so aus wie im nebenstehenden Bild. Den größten Teil der Anzeige (128 x 128 Pixel) nimmt eine Analoguhr ein. Auf dem restlichen Teil (112 x 128
Pixel) werden weitere Informationen angezeigt: eine Digitaluhr mit Datum und Wochentag, 3 Alarme und die nächsten 3 Geburtstage. Außerdem wird dieser Bereich für die Menü-Dialoge verwendet.
Ein Druck auf OK schaltet die Uhr in den Menü-Modus. Diesen Modus erkennt man daran, dass im Informationsbereich eine Umrahmung sichtbar wird, welche die gerade ausgewählte
Option markiert. Außerdem werden im unteren Bereich anstatt der Geburtstage weitere Optionen eingeblendet. Durch Drehen am Impulsgeber kann die Markierung auf die gewünschte Option bewegt werden und ein Druck
auf OK ruft diese Funktion auf.
Drückt man hingegen auf Zurück, dann wird der Menü-Modus wieder verlassen und die normale Uhrenanzeige ist wieder aktiv.
Hier wurde die im vorherigen Bild markierte Option ausgewählt und diese führt zum Untermenü Uhr einstellen. Auch in diesem sowie jedem anderen Untermenü kann durch
Drehen am Impulsgeber die Umrahmung auf die gewünschte Option bewegt werden - in diesem Bild wurde der Tag markiert.
Ein Druck auf Zurück führt bei dieser Anzeige wieder zurück ins Hauptmenü.
Drückt man jetzt auf OK, dann wird der gewählte Wert invertiert dargestellt und die Uhr befindet sich nun im Editor-Modus. Ein Drehen am Impulsgeber führt in diesem
Modus zu einer Änderung des gewählten Wertes entsprechend der Drehrichtung. Ist man mit dem neuen Wert zufrieden, dann wird durch einen weiteren Druck auf OK der
Editor-Modus wieder verlassen und der neue Wert übernommen.
Drückt man während des Editor-Modus auf Zurück, dann wird der Editor-Modus ebenfalls verlassen, allerdings wird die Änderung verworfen und der ursprüngliche
Wert wieder angezeigt.
![]() | [oben links] | Die Uhr hat keine gültige Zeit. Keine Einstellung der Alarme und Geburtstage möglich und keine Alarm-Signalisierung! |
![]() | [oben links] | Kein DCF77-Empfang innerhalb der vergangenen 24 Stunden. |
![]() | [oben links] | Die Uhr wurde in den vergangenen 24 Stunden mit dem DCF77-Signal synchronisiert. |
![]() | [oben rechts] | Die Uhr zeigt die Normalzeit (Winterzeit) an. |
![]() | [oben rechts] | Die Uhr zeigt die Sommerzeit an. |
![]() | [unten links] | Die Sound-Ausgabe ist ausgeschaltet (stumm). Alarme werden nur über die LED signalisiert. |
![]() | [unten links] | Die Sound-Ausgabe ist eingeschaltet. |
![]() | [unten rechts] | Die USB-Kommunikation ist aktiv. |
![]() | Der Alarm ist deaktiviert. Das Datum, die Uhrzeit und der Wochentag des letzten Alarms wird angezeigt. |
![]() | Der Alarm wird einmal ausgelöst. Das Datum, die Uhrzeit und der Wochentag des Alarms wird angezeigt. |
![]() | Der Alarm wird wiederholt ausgelöst. Das Datum, die Uhrzeit und der Wochentag des nächsten Alarms wird angezeigt. |
Wenn ein Geburtstag aktiv ist, dann wird dies mit einem kleinen blinkenden Dreieck-Symbol angezeigt. Im nebenstehenden Bild trifft dies auf Michael Richter zu, der 62 Jahre alt geworden ist. Bei den anderen Geburtstagen
steht das Datum in Mini-Ziffern vor dem Namen. Der nächste wäre hier Ralf Rabe am 06.01.
Übrigens, die Namen und Geburtsdaten habe ich frei erfunden, Ähnlichkeiten mit realen Personen sind nicht beabsichtigt und daher rein zufällig.
| Hauptmenü | ||
![]() | ||
| Uhrzeit | ![]() |
Uhr einstellen (Zeit und Datum) |
![]() | ||
| Alarm 1 | ![]() |
Alarm einstellen (1) (Alarm-Modus, Zeit, Datum, Wochenprogramm, Melodie, Lautstärke) |
![]() | ||
| Alarm 2 | ![]() |
Alarm einstellen (2) (Alarm-Modus, Zeit, Datum, Wochenprogramm, Melodie, Lautstärke) |
![]() | ||
| Alarm 3 | ![]() |
Alarm einstellen (3) (Alarm-Modus, Zeit, Datum, Wochenprogramm, Melodie, Lautstärke) |
![]() | ||
| Geburtstage | ![]() |
Geburtstagsliste 1 (8 Einträge) - Geburtstagsliste 2 (4 Einträge) - Geburtstag eingeben (Datum, Vorname, Nachname) |
![]() | ||
| Informationen | ![]() |
Informationen (Software-Version, Zeit der letzten DCF77-Synchronisierung, Anzahl der Geburtstags-Einträge) |
![]() | ||
| Einstellungen 1 | ![]() |
Einstellungen 1 (Allgemeine Einstellungen) |
![]() | ||
| Einstellungen 2 | ![]() |
Einstellungen 2 (Einstellungen für DCF77-Empfänger und Geburtstags-Anzeige) |
![]() | ||
| Einstellungen 3 | ![]() |
Einstellungen 3 (Sound-Einstellungen) |
| Uhrzeit | ![]() | Uhr einstellen |
Über dieses Untermenü kann die Uhr manuell gestellt werden und es wird im Hauptmenü durch Auswahl der Uhrzeit erreicht. Normalerweise ist es nicht notwendig, die Uhr zu stellen, da sie sich die Zeit
über das DCF77-Signal holt. Diese Option ist aber trotzdem nützlich, wenn man nicht auf die DCF77-Synchronisierung warten will oder wenn Probleme beim DCF77-Empfang auftreten. Grundsätzlich kann man die
Uhr sogar ohne DCF77-Empfänger betreiben. Ich rate jedoch davon ab, da der Oszillator des Mikrocontrollers in dieser Schaltung nicht abgeglichen werden kann und somit Abweichungen von einigen Sekunden pro Tag
möglich sind.
| Zeit | 00:00 - 23:59 | Hier wird die Uhrzeit eingestellt. Wie bereits weiter oben erwähnt, gibt es keine Grenzen und so kann man beispielsweise auf kurzem Weg von 23:30 Uhr über 0:00 auf 0:20 Uhr drehen. Auch kann man hier die Beschleunigung beim schnellen Drehen gut anwenden. |
| Tag | 1 - 31 | Über diese Funktion wird der Kalendertag eingestellt. |
| Monat | Januar - Dezember | Über diese Funktion wird der Monat im Klartext eingestellt. |
| Jahr | 10 - 99 | Hier kann das Jahr zweistellig eingegeben werden. Das Jahrhundert ist fest auf 20 eingestellt und lässt sich auch nicht ändern. Ich glaube einfach nicht, dass eine solche Uhr das Jahr 2100 erleben wird :-) |
| Zeit übernehmen | Wird diese Funktion ausgeführt, dann prüft die Software zunächst die Plausibilität der eingegeben Daten. Wenn alles passt, dann wird die Uhr gestellt und die Anzeige wechselt in den normalen Modus. Der Wochentag wird hier übrigens mit einer so genannten Wochentagsformel berechnet und automatisch gesetzt. Tritt beim Plausibilitätstest ein Fehler auf, dann wird automatisch die Menü-Markierung auf den Tag gesetzt und der Editor-Modus mit dem maximal möglichen Tageswert des gewählten Monats voreingestellt. Erst wenn der Fehler korrigiert wird, lässt sich die Zeit übernehmen. | |
| DCF77-Sync starten | Die Uhr empfängt und verarbeitet ständig im Hintergrund das DCF77-Signal, so dass man sich normalerweise nicht um die Synchronisierung kümmern muss. Durch den kompakten Aufbau der Uhr wirken allerdings auch viele Störsignale der Uhrenkomponenten auf den DCF77-Empfang, was im Extremfall dazu führt, dass gar kein Signal mehr empfangen wird. Für solche Fälle ist diese Funktion gedacht. Sie schaltet das Display und die Hintergrundbeleuchtung aus und somit auch die größten Störquellen. Danach wird eine halbe Stunde lang auf ein gültiges DCF77-Signal gewartet und während dieser Zeit werden die empfangenen Impulse durch kurzes Aufblitzen der LED angezeigt. Sobald die Uhr über 3 aufeinander folgende Minuten ein fehlerfreies Signal empfangen hat, wird das Display wieder eingeschaltet und die normale Anzeige erscheint wieder. |
| Alarm 1 | ![]() | Alarm einstellen (1) |
| Alarm 2 | ![]() | Alarm einstellen (2) |
| Alarm 3 | ![]() | Alarm einstellen (3) |
Diese Untermenüs werden durch Auswahl des entsprechenden Alarms im Hauptmenü aufgerufen. Im nebenstehenden Bild wurde der Alarm 1 ausgewählt.
| Alarm (Alarmtyp) | Aus | Der Alarm ist ausgeschaltet. Weitere Parameter werden zwar angezeigt, können aber nicht ausgewählt oder verändert werden. |
| Einmal | Der Alarm ist eingeschaltet und wird genau einmal ausgelöst. Nach Auswahl dieser Einstellung zeigen die Datenfelder als Voreinstellung das aktuelle Datum an. Bei diesem Alarmtyp ist die Uhrzeit und das komplette Datum relevant. | |
| Täglich | Der Alarm ist eingeschaltet und wird täglich ausgelöst. Bei diesem Alarmtyp ist nur die Uhrzeit relevant. | |
| Wöchentlich | Der Alarm ist eingeschaltet und wird entsprechend des eingestellten Wochen-Programms ausgelöst. Nach Auswahl dieser Einstellung wird das Wochen-Programm auf den aktuellen Wochentag voreingestellt. Bei diesem Alarmtyp ist die Uhrzeit und das Wochen-Programm relevant. Es sind hier neben den einzelnen Wochentagen auch Gruppen wie Mo-Fr, Mo-Sa und Sa-So möglich. | |
| Monatlich | Der Alarm ist eingeschaltet und wird am festgelegten Tag im Monat ausgelöst. Nach Auswahl dieser Einstellung wird der heutige Tag voreingestellt. Hier ist neben der Zeit nur der Tag relevant. Es gibt noch eine Besonderheit: Wird ein Tag zwischen 28 und 31 eingestellt, dann setzt die Software die Alarm-Auslösung immer auf den letzten Tag des Monats. | |
| Zeit | 00:00 - 23:59 | Hier wird die Uhrzeit für die Alarmauslösung eingestellt. Diese Zeit gilt bei wiederholenden Alarmen für alle nachfolgenden Alarme gleichermaßen. |
| Tag | 1 - 31 | Hier wird der Kalendertag für die Alarmauslösung eingestellt. Diese Angabe lässt sich nur bei einmaligen und monatlichen Alarmen auswählen und verändern. |
| Monat | Januar - Dezember | Hier wird der Monat für die Alarmauslösung eingestellt. Diese Angabe wird nur bei einmaligen Alarmen benötigt und kann deshalb auch nur bei diesem Alarmtyp ausgewählt und verändert werden. |
| Jahr | aktuell - 2099 | Hier wird das Jahr für die Alarmauslösung eingestellt. Auch diese Angabe gilt nur für einmalige Alarme. Einstellbar ist das Jahr im Bereich vom aktuellen Jahr bis 2099. |
| Wochen-Progr. (Wochen-Programm) | Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So, Mo-Fr, Mo-Sa, Sa-So | Hier werden die Tage für wöchentliche Alarmauslösungen ausgewählt. |
![]() | Über dieses Symbol kann eine von 10 Melodien für den akustischen Alarm ausgewählt werden. |
![]() | Über dieses Symbol kann die Lautstärke im Bereich von 0 - 10 eingestellt werden. Beim Wert 0 bleibt der Lautsprecher stumm und es erfolgt nur eine optische Signalisierung über die LED. |
![]() | Über dieses Symbol kann die Soundausgabe getestet werden. Die gewählte Melodie wird einmal mit der gewählten Lautstärke-Einstellung abgespielt. |
| Geburtstage | ![]() | Geburtstagsliste 1 | ![]() |
Geburtstagsliste 2 | ![]() | Geburtstag eingeben |
Für die Verwaltung der Geburtstage wurden die Menü-Seiten mehrstufig angelegt. Das mag auf den ersten Blick etwas verwirrend sein, ist es aber eigentlich nicht, da man sich geradlinig mit einer Auswahl und
OK in die nächste Seite bewegt und mit Zurück wieder zur vorherigen Seite. Auf dem nebenstehenden Bild wurde über die
Hauptmenü-Option Geburtstage die Geburtstagsliste 1 aufgerufen. Diese Liste dient zur Übersicht und zeigt die nächsten 8
Geburtstagseinträge an. Das Anzeigeformat ist hier identisch mit denen in der normalen Uhrenanzeige.
In dieser Liste kann man sich mit dem Drehimpulsgeber durch die Einträge bewegen und bei Erreichen des oberen oder unteren Eintrages wird die Liste gescrollt. In diesem Bild wurde die Markierung nach unten bewegt
und der nächste Schritt des Impulsgebers führte zum Nachrücken der Einträge. Damit man nicht den Überblick verliert, zeigt ein Zähler in der Titelzeile immer die aktuelle Listenposition
des markierten Eintrages an (in diesem Fall 9). Die Liste ist hier nach dem Geburtsdatum sortiert, so dass man die anstehenden Geburtstage gut überblicken kann. Es ist aber auch möglich, die Liste nach dem
Vor- oder nach dem Nachnamen zu sortieren. Damit lässt sich ein bestimmter Name schneller auffinden. Die Sortierung und weitere Parameter können im Hauptmenü unter
Einstellungen 2 festgelegt werden.
Möchte man weitere Information über einen bestimmten Eintrag haben, dann wählt man diesen Eintrag aus (in diesem Fall Eintrag Nummer 4) und gelangt dann mit OK in die
Geburtstagsliste 2.
Die Geburtstagsliste 2 zeigt 4 Einträge etwas ausführlicher an. So erscheint hier zusätzlich noch das Geburtsjahr und die Namen werden weitgehend vollständig
dargestellt. In der anderen Liste sowie in der normalen Uhrenanzeige werden die Namen gekürzt, wenn sie nicht auf die Zeile passen. Auch in dieser Liste kann mit dem Drehimpulsgeber durch die Liste gescrollt
werden und die Titelzeile zeigt auch hier die aktuelle Listenposition an. Aus dieser detaillierten Liste kann man mit Zurück wieder in die vorherige Liste mit 8 Einträgen
springen. Drückt man auf OK, dann gelangt man in das Menü Geburtstag eingeben.
In diesem Menü kann ein Geburtstagseintrag editiert werden. Dazu wird mit dem Drehimpulsgeber das gewünschte Datenfeld ausgewählt und mit OK in den Editor-Modus
gewechselt. Die folgende Übersicht beschreibt die einzelnen Datenfelder:
| Tag | 1 - 31 | Hier wird der Kalendertag des Geburtstages eingestellt. |
| Löschen | Wählt man diese Einstellung aus (liegt zwischen 31 und 1) und drückt anschließend OK, dann wird der komplette Eintrag unwiederbringlich gelöscht. Gleichzeitig springt die Anzeige in die übergeordnete Geburtstagsliste 2 zurück. | |
| Monat | Januar - Dezember | Hier wird der Geburtsmonat im Klartext eingestellt. |
| Jahr | 0 - aktuell | Hier wird das Geburtsjahr eingestellt. Das Jahr kann vom aktuellen Jahr aus nur in die Vergangenheit geändert werden, wobei man bis zum Jahr 0 zurückgehen kann. |
| Unbekannt | Diese Einstellung (liegt zwischen dem aktuellen Jahr und 0) kann man benutzen, wenn zwar Tag und Monat des Geburtstages bekannt sind, nicht aber das Jahr. Ein solcher Geburtstag wird später immer ohne Altersangabe angezeigt. | |
| Vorname | Hier wird der Vorname eingegeben, der bis zu 15 Zeichen lang sein kann. Für die Eingabe wird ein spezieller Editor-Modus aktiviert, der weiter unten beim Erfassen eines neuen Geburtstages beschrieben wird. | |
| Nachname | Hier wird der Nachname eingegeben, der ebenfalls bis zu 15 Zeichen lang sein kann. Auch hier folgen noch weitere Erklärungen. |
Bei der Inbetriebnahme der Uhr sind zunächst alle Geburtstagseinträge leer. Die Geburtstagsliste 1 sieht dann ähnlich aus wie im nebenstehenden Bild, nur sind dann alle
8 sichtbaren Einträge leer - egal an welcher Listenposition man sich gerade befindet.
Wenn man durch Auswahl eines leeren Eintrages in die Geburtstagsliste 2 wechselt, dann sieht das hier ebenso leer aus. Dagegen wollen wir etwas tun und einen neuen Geburtstag in die
Liste eintragen. Dazu wählt man einfach einen [Leer]-Eintrag aus und drückt auf OK. Welchen dieser Einträge man nimmt, spielt keine
Rolle. Die Software sucht automatisch den nächsten freien Platz im EEPROM des Controllers und schreibt die Daten dann dort hinein. Der Listeneintrag bleibt zunächst an der ausgewählten Position. Nach der
Rückkehr ins Hauptmenü bzw. in die normale Uhrenanzeige wird die Liste neu sortiert und der Eintrag an die entsprechende Position verschoben.
Als Beispiel soll hier der Gustav Färber eingetragen werden, der am 23. August 1987 geboren wurde. Im nebenstehenden Bild wurden bereits die Geburtsdaten erfasst. Weiterhin wurde im Feld
Vorname auf OK gedrückt. Dabei wird in einen speziellen Editor-Modus geschaltet, der sich zunächst wie in diesem Bild präsentiert.
Wichtig: Alle weiteren Eingaben in diesem Modus erfolgen nun über den Drehimpulsgeber und dessen Taster OK. Wird während der Eingabe auf
Zurück gedrückt, dann beendet sich der Editor-Modus und die Eingabe wird verworfen.
Der vergrößerte Ausschnitt zeigt einen Cursor mit einem invertierten A, der zum einen die aktuelle Position markiert (links vom Cursor) und zum anderen das Zeichen darstellt, welches beim Druck auf
OK an die Position übernommen wird. Die Software setzt bei der Eingabe eines neuen Namens immer den ersten Buchstaben auf ein großes A, damit man nicht lange nach
den Großbuchstaben suchen muss. Da wir für unseren Gustav ein G brauchen, drehen wir jetzt einfach solange den Impulsgeber nach rechts, bis ein G erscheint und drücken auf
OK.
Danach zeigt sich dieses Bild. Das G wurde jetzt übernommen und die Cursor-Position um eine Stelle nach rechts gerückt. Gleichzeitig hat sich der Cursor in ein a gewandelt. Dies passiert immer
an der zweiten Cursor-Position, um auch hier schneller an die Kleinbuchstaben zu kommen. Weitere Zeichenvorschläge erfolgen nicht mehr (außer an der letzten Position, dazu später mehr). Da unser Name mit
einem u weitergeht, wird der Impulsgeber nun bis zum u gedreht.
Hier ist nun das zweite Zeichen korrekt ausgewählt und das sollte mit OK bestätigt werden. Und weiter geht es mit dem dritten Zeichen.
Upps, hier ist uns wohl ein kleiner Fehler unterlaufen. Kein Problem - für diesen Fall wird der Impulsgeber einfach weitergedreht, bis das Zeichen im nebenstehenden Bild erscheint. Dieses ist das Löschzeichen
und wenn man jetzt auf OK drückt, dann wird das Zeichen links vom Cursor gelöscht.
Irgendwann ist der Name komplett und wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist, wird der Impulsgeber auf das im nebenstehenden Bild sichtbare Zeichen OK gedreht. Drückt man jetzt auf den Taster
OK, dann wird der Name gespeichert und der Editor-Modus beendet.
Auf die gleiche Weise wird nun noch der Nachname eingegeben.
Anschließend kann man mit Zurück in die Geburtstagsliste 2 zurückkehren und hier erscheint nun unser soeben eingegebener
Geburtstag. Nach der Rückkehr ins Hauptmenü oder in die Uhrenanzeige (über Zurück) wird die Indexliste neu sortiert und nach einem erneuten Aufruf der
Geburtstagsliste wird man den Eintrag an der entsprechenden Position wieder finden.
![]() | Bei diesem Symbol wird das Zeichen links vom Cursor gelöscht und der Cursor um eine Position nach links gerückt. |
![]() | Mit diesem Symbol wird die Eingabe beendet und der eingegebene Name gespeichert. |
| Informationen | ![]() | Informationen |
Zu diesem Untermenü gibt es nicht viel zu sagen. Im oberen Bereich wird die vollständige Software-Version angezeigt, wobei links im Bild noch eine Vorabversion genutzt wird. Der mittlere Bereich zeigt an,
wann die Uhr zum letzten Mal mit dem DCF77-Signal synchronisiert wurde. Ganz unten kann man sich über die Belegung des Geburtstags-Speichers informieren.
Über die Taster OK oder Zurück gelangt man wieder zurück ins Hauptmenü.
| Einstellungen 1 | ![]() | Einstellungen 1 |
Dies ist das erste von 3 Untermenüs, über das die Uhr konfiguriert werden kann. Dieses Menü beinhaltet allgemeine Funktionen, die in der nachfolgenden Tabelle beschrieben werden:
| Sprache | Deutsch | Alle Texte werden in deutscher Sprache ausgegeben. |
| Englisch | Alle Texte werden in englischer Sprache ausgegeben. | |
| Hinweis: Die Namen der Melodien bei der Alarm-Einstellung werden immer in der Originalsprache ausgegeben. | ||
| Analog-Uhr | Links | Die Analoguhr wird auf der linken Display-Seite angezeigt. |
| Rechts | Die Analoguhr wird auf der rechten Display-Seite angezeigt. | |
| Display | Normal | Die Pixel werden normal in den Display-Speicher geschrieben. |
| Invers | Die Pixel werden invertiert in den Display-Speicher geschrieben. | |
| Hinweis: Bei den meisten Displays empfiehlt sich die Einstellung Normal. Bei dem von mir verwendeten Display sieht die Einstellung Invers jedoch besser aus. Die optimale Einstellung sollte man einfach ausprobieren. | ||
| Nacht-Sync | Aus | Das Display bleibt ständig eingeschaltet. |
| Ein | Das Display wird in der Nacht zwischen 3:00 Uhr und 3:30 Uhr ausgeschaltet. Das Display und die dazugehörigen Inverter-Schaltungen können den
DCF77-Empfang so stark stören, dass keine Synchronisierung mehr möglich ist. Diese Option ermöglicht in solchen Fällen eine sichere DCF77-Synchronisierung, die auch den Wechsel zwischen
Normal- und Sommerzeit zeitnah berücksichtigt. Die Uhr läuft in diesem Zeitraum normal weiter und auch Alarme werden signalisiert, gegebenenfalls wird die Synchronisierung abgebrochen. Bei dieser Option wird außerdem 2 Minuten nach Einschalten oder Reset der Uhr das Display zur DCF77-Synchronisierung ausgeschaltet. Durch Drücken einer der Taster kann dieser Vorgang jedoch jederzeit abgebrochen werden. | |
| Nacht-Modus | Aus | Die Hintergrundbeleuchtung des Displays bleibt ständig mit voller Helligkeit eingeschaltet. Die 3 folgenden Optionen auf dieser Seite haben keine Wirkung. |
| Ein | Das Display wird in einem festgelegten Zeitraum ausgeschaltet bzw. auf einen bestimmten Helligkeitswert gedimmt. Die Parameter können über die folgenden 3 Optionen eingestellt werden. Wird während des aktiven Nacht-Modus ein Alarm ausgelöst oder ein Taster betätigt, dann schaltet die Anzeige sofort auf die volle Helligkeit. 2 Minuten nach der Alarmauslösung bzw. nach der letzten Tastenbedienung schaltet die Anzeige wieder in den Nacht-Modus zurück. | |
| Hinweis: Ich habe den Begriff Nacht-Modus gewählt, weil man diesen im Allgemeinen in der Nacht anwenden wird. Es ist aber ein beliebiger Zeitraum auch am Tag einstellbar. | ||
| Nacht-Helligkeit | 0 - 255 | Hier wird der Helligkeitswert für den Nacht-Modus eingestellt. Dieser wird während des Nacht-Zeitraums (in den folgenden 2 Optionen einstellbar) aktiv. In der restlichen Zeit hat die Hintergrundbeleuchtung immer die volle Helligkeit. Der Wert 0 schaltet die Hintergrundbeleuchtung aus, der Wert 255 entspricht der vollen Helligkeit. Nach der Eingabe eines Wertes (Auswahl und Bestätigung mit OK) wird die Hintergrundbeleuchtung für 1 Sekunde in die gewählte Helligkeitsstufe geschaltet, damit man die Einstellung gleich prüfen kann. Hinweis: Bei LED-Hintergrundbeleuchtungen kann man uneingeschränkt alle Werte zwischen 0 und 255 verwenden. Bei Beleuchtungen mit CCFL oder EL-Folien ist Vorsicht geboten. Ob sich diese dimmen lassen, hängt vom verwendeten Inverter ab. Im Zweifelsfall sollte man lieber den Wert 0 einstellen und somit in der Nacht die Beleuchtung ganz abschalten. |
| Nacht von | 00:00 - 23:59 | Diese Einstellung bestimmt den Zeitpunkt zur Abschaltung bzw. Dimmung der Hintergrundbeleuchtung. |
| Nacht bis | 00:00 - 23:59 | Diese Einstellung bestimmt den Zeitpunkt zur Rückschaltung auf die volle Helligkeit. |
| Einstellungen 2 | ![]() | Einstellungen 2 |
In diesem Untermenü sind Einstellungen für den DCF77-Empfänger und die Geburtstagsanzeige zu finden. Die beiden DCF77-Optionen sind enorm wichtig - nur bei richtiger Einstellung ist ein Datenempfang und
somit das automatische Stellen der Uhr möglich. Die folgende Tabelle beschreibt die möglichen Einstellungen:
| DCF-Signal | Normal | Diese Einstellung muss gewählt werden, wenn der DCF77-Empfänger Low-Impulse ausgibt. |
| Invers | Diese Einstellung muss gewählt werden, wenn der DCF77-Empfänger High-Impulse ausgibt. | |
| DCF-Pull-up | Aus | Diese Einstellung muss gewählt werden, wenn der DCF77-Empfänger einen Ausgang hat, der sowohl Low- als auch High-Pegel ausgeben kann. |
| Ein | Diese Einstellung muss gewählt werden, wenn der DCF77-Empfänger einen Open-Collector bzw. Open-Drain Ausgang besitzt. | |
| Einstellung bei Pollin 810054 - DCF-Signal Invers und
DCF-Pull-up Aus Einstellung bei Reichelt DCF77 MODUL - DCF-Signal Invers und DCF-Pull-up Aus Einstellung bei Conrad 641138 - DCF-Signal Normal/Invers (abhängig vom benutzten Ausgang) und DCF-Pull-up Ein Einstellung bei ELV 68-352-62 - DCF-Signal Normal und DCF-Pull-up Ein Hinweis: Wenn man sich nicht sicher ist, dann muss man einfach alle 4 Kombinationen ausprobieren. Sehr hilfreich ist dabei die Option Uhrzeit - Uhr einstellen - DCF77-Sync starten. Bei richtiger Einstellung muss die LED im Sekundentakt kurz aufblitzen. Hat man den Eindruck, die LED ist hauptsächlich an und verlischt kurz im Sekundentakt, dann muss die Einstellung DCF-Signal geändert werden. Ist die LED ständig an oder aus, dann sollte man die Einstellung DCF-Pull-up Aus versuchen. Noch ein Hinweis zum Pollin-Empfänger: Dieser beginnt erst 2 Minuten nach dem Einschalten mit dem Empfang, gibt dann aber kontinuierlich Impulse aus. | ||
| Geb-Sort (Geburtstage-Sortierung) | Datum | Die Geburtstagsliste wird chronologisch nach dem Datum sortiert, an erster Stelle erscheint der nächste fällige Geburtstag. Diese Einstellung wird empfohlen, um beim Aufruf der Geburtstagsliste einen zeitlichen Überblick über die nächsten Geburtstage zu bekommen. |
| Vorname | Die Geburtstagsliste wird alphabetisch nach dem Vornamen sortiert. Um eine möglichst schnelle Sortierung zu erreichen, werden nur die ersten beiden Zeichen des Vornamens ausgewertet. Sind diese gleich, dann entscheidet das erste Zeichen vom Nachnamen über die Reihenfolge. Diese Einstellung ist sinnvoll, wenn man einen bestimmten Eintrag in der Geburtstagliste sucht. | |
| Nachname | Die Geburtstagsliste wird alphabetisch nach dem Nachnamen sortiert. Um eine möglichst schnelle Sortierung zu erreichen, werden nur die ersten beiden Zeichen des Nachnamens ausgewertet. Sind diese gleich, dann entscheidet das erste Zeichen vom Vornamen die über Reihenfolge. Auch diese Einstellung ist bei der Suche nach einem bestimmten Eintrag sinnvoll. | |
| Hinweis: Die 3 Geburtstage, die in der normalen Uhrenanzeige zu sehen sind, werden unabhängig von dieser Einstellung immer chronologisch sortiert - zeigen also die nächsten 3 fälligen Geburtstage an. | ||
| Geb-Namen | Vor/Nach | Die Anzeige der Geburtstage erfolgt in der Reihenfolge Vorname Nachname. |
| Nach/Vor | Die Anzeige der Geburtstage erfolgt in der Reihenfolge Nachname Vorname. | |
| Geb-Alter | Aus | Es erfolgt keine Anzeige des Alters bei den Geburtstags-Einträgen (außer in der ausführlichen Geburtstagsliste 2). |
| Ein | Bei jedem Geburtstags-Eintrag wird zusätzlich das Alter angezeigt - bezogen auf den kommenden Geburtstag (sofern ein Geburtsjahr eingegeben wurde). Das führt dazu, dass weniger Platz für den Namen zur Verfügung steht und dieser gegebenenfalls gekürzt wird. Abhängig vom benötigten Platz für das Alter werden dann einfach Zeichen weggelassen. | |
| Geb-Alarm | aus | Anstehende Geburtstage werden nicht signalisiert. |
| 00:00 - 23:59 | Bei einem anstehenden Geburtstag wird zur eingestellten Zeit ein Alarm ausgelöst. Dabei wird eine Minute lang eine Melodie abgespielt und die LED blinkt mit einer Frequenz von 2 Hz, bis der Alarm durch Druck auf einen der beiden Taster quittiert wird. | |
![]() | Über dieses Symbol kann eine von 10 Melodien für den Geburtstagsalarm festgelegt werden. Es steht hier die gleiche Auswahl wie bei den Alarmen 1-3 zur Verfügung |
![]() | Über dieses Symbol kann die Lautstärke im Bereich von 0 - 10 eingestellt werden. Beim Wert 0 bleibt der Lautsprecher stumm und es erfolgt nur eine optische Signalisierung über die LED. |
![]() | Über dieses Symbol kann die Soundausgabe getestet werden. Die gewählte Melodie wird einmal mit der gewählten Lautstärke-Einstellung abgespielt. Ein Druck auf OK beendet das Abspielen vorzeitig. |
| Einstellungen 3 | ![]() | Einstellungen 3 |
Dieses Untermenü ist das letzte der 3 Einstellungs-Menüs und hier ist nur eine Option zu finden. Diese wird im Folgenden beschrieben:
| Sound | Aus | Bei dieser Einstellung ist die Sound-Ausgabe ausgeschaltet. Alarme werden nur noch optisch durch die LED signalisiert. Diese Option kann verwendet werden, wenn man vorübergehend nicht gestört werden möchte (Mute-Funktion). |
| Ein | Bei dieser Einstellung ist die Sound-Ausgabe eingeschaltet, alle Alarme werden optisch und akustisch signalisiert. |
![]() | Die Sound-Ausgabe ist ausgeschaltet (stumm). Alarme werden nur über die LED signalisiert. Diese Anzeige erfolgt auch, wenn die Uhr noch keine gültige Zeit hat. |
![]() | Die Sound-Ausgabe ist eingeschaltet. |
Als nächstes wird ein Terminal-Programm (z.B. das HyperTerminal) gestartet. Das HyperTerminal fragt zunächst nach einem Namen für die Verbindung, der hier nicht wichtig ist und schlicht Uhr lauten
kann.
Im nächsten Fenster Verbinden mit wird nun so wie im nebenstehenden Bild der COM-Port ausgewählt, der weiter oben im Geräte-Manager ermittelt wurde. Auf meinem PC ist
das COM4.
Ein weiteres Fenster erscheint und dieses muss so wie im linken Bild ausgefüllt werden. Im Prinzip muss nur die Geschwindigkeit (Bits pro Sekunde) auf 921600 gesetzt und die Flusssteuerung auf Kein eingestellt
werden, die anderen Felder sind meist schon richtig voreingestellt. Damit sind alle Vorbereitungen abgeschlossen und nach Bestätigung der Eingaben öffnet sich ein zunächst leeres Terminalfenster.